Die meisten Unternehmer denken beim Thema Einbruch zuerst an die Versicherungsleistung. Was ersetzt wird, ist bekannt. Was nicht ersetzt wird, ist das eigentliche Problem – und in der Regel teurer als der Sachschaden selbst.
Die nackten Zahlen: Schäden steigen, Aufklärung sinkt
Laut Polizeilicher Kriminalstatistik 2025 wurden bundesweit über 82.900 Wohnungseinbruchdiebstähle registriert – ein Anstieg von 5,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr (Quelle: BKA, PKS 2025). Für gewerbliche Einbrüche weist der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) für 2025 Schäden von über 600 Millionen Euro aus. Die Aufklärungsquote bei Einbrüchen liegt branchenübergreifend bei rund 14 Prozent – das heißt, in mehr als acht von zehn Fällen bleiben die Täter unbekannt. Wer eingebrochen wurde, trägt das Risiko einer Wiederholung.
Was die Versicherung zahlt – und was nicht
Eine gute Inhaltsversicherung erstattet gestohlene Waren, beschädigte Einrichtung und aufgebrochene Schlösser. Aber sie erstattet nicht:
- Betriebsunterbrechung: Jeder Tag, an dem der Betrieb nach einem Einbruch nicht läuft, kostet Umsatz. Gerade in der Logistik oder im Handel summiert sich das schnell auf fünf- bis sechsstellige Beträge.
- Reputationsschaden: Kunden, die erfahren, dass Ihre Kundendaten oder Produktionspläne möglicherweise eingesehen wurden, wechseln den Anbieter.
- Mitarbeiterproduktivität: Polizeiaufnahme, Schadensdokumentation, Neubestellung – ein Einbruch bindet Personalkapazitäten für Tage bis Wochen.
- Psychische Belastung: Mitarbeitende, die nach einem Einbruch im betroffenen Betrieb arbeiten, berichten regelmäßig von dauerhaft erhöhtem Stressniveau. Das ist nicht versicherbar.
- Erhöhte Folgeprämien: Nach einem gemeldeten Schaden steigen die Versicherungskosten – oft für Jahre.
Die eigentliche Kostenfrage: Prävention gegen Schadensfall
Ein professionell gesichertes Gewerbeobjekt – mit aufeinander abgestimmter Einbruchmeldeanlage, elektronischer Zutrittskontrolle und verifikationsgestützter Videoüberwachung – kostet je nach Objektgröße zwischen wenigen Tausend und einem niedrigen fünfstelligen Betrag in der Erstinstallation. Die jährlichen Betriebskosten liegen in der Regel deutlich darunter. Dem gegenüber steht ein durchschnittlicher Gesamtschaden im Einbruchsfall, der die reine Versicherungsleistung regelmäßig um das Zwei- bis Dreifache übersteigt, sobald alle Folgekosten eingerechnet werden.
Betriebe mit moderner Sicherheitstechnik verzeichnen laut GDV im Schnitt deutlich weniger Schadenfälle als vergleichbare Objekte ohne Schutzmaßnahmen – und profitieren gleichzeitig von reduzierten Versicherungsprämien.
Was das für Ihre Entscheidung bedeutet
Sicherheitstechnik ist keine Kostenstelle. Sie ist eine Investition, deren Rendite sich aus verhinderten Schäden, reduzierten Prämien und einem laufenden Betrieb ergibt. Wir rechnen Ihnen das gern durch – konkret für Ihr Objekt, ohne Hochglanzprospekt und ohne überdimensionierte Lösung. Sprechen Sie uns an.
Hinweis: Symbolbild – mit künstlicher Intelligenz erstellt
