Der digitale Wandel hat die Sicherheitsarchitekturen in Unternehmen und Behörden dringend auf den Prüfstand gestellt. Mit neuen gesetzlichen Regelungen wie dem KRITIS-Dachgesetz sind Organisationen gefordert, ihre Sicherheitsstandards zu überprüfen. Doch woran wird sich zeigen, dass der Wandel nicht nur auf dem Papier stattfindet?
Sicherheitsstandards und das KRITIS-Dachgesetz
Das KRITIS-Dachgesetz verpflichtet Betreiber kritischer Infrastrukturen, angemessene Sicherheitsvorkehrungen zu treffen. Konkret umfasst das Gesetz digitale Systeme, die für die Aufrechterhaltung wesentlicher gesellschaftlicher Funktionen entscheidend sind. Insbesondere im Bereich der Zutrittskontrolle zeigt sich, dass immer noch viele Unternehmen auf Insellösungen setzen. Wer jetzt an dieser Praxis festhält, wird nicht nur den gesetzlichen Anforderungen nicht gerecht, sondern gefährdet auch die eigene Betriebssicherheit und die Integrität sensibler Daten.
Die Risiken unzureichender Vernetzung
In vielen Unternehmen herrscht die Annahme, dass sichere Zutrittskontrolle lediglich die Auswahl der richtigen Technologie erfordert. Das führt dazu, dass separate Systeme für Zutrittskontrolle, Videoüberwachung und Alarmanlagen parallel betrieben werden. Ein Beispiel aus der Praxis zeigt: In einem großen Logistikzentrum waren die Systeme der Zutrittskontrolle und der Alarmanlage nicht miteinander verknüpft. Dies führte im Ernstfall zu verzögerten Reaktionen bei sicherheitsrelevanten Vorfällen. Ein solches Szenario verdeutlicht, wie gefährlich es ist, wenn sich Unternehmen nicht um die Integration ihrer Systeme kümmern.
Proaktive Ansätze für eine integrierte Sicherheitsarchitektur
Unternehmen müssen jetzt die Chance ergreifen, ihre Sicherheitslösungen zu hinterfragen und neu zu gestalten. Die Frage lautet: Wie lässt sich eine wirkliche Integration erreichen? Die Antwort liegt in der Wahl der richtigen Technologien und der Zusammenarbeit mit kompetenten Partnern. Wir bei Konntec empfehlen, bereits beim Neubau oder bei der Sanierung bestehender Infrastrukturen auf eine offene Architektur zu setzen. Damit wird nicht nur die Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben gewährleistet, sondern auch eine zukunftsfähige, skalierbare Sicherheitslösung geschaffen.
Zusammenfassend lässt sich sagen: Unternehmen, die sich nicht aktiv mit der Vernetzung ihrer Sicherheitslösungen auseinandersetzen, laufen Gefahr, die Kontrolle über ihre sicherheitskritischen Komponenten abzugeben. Wir sind davon überzeugt, dass eine geschlossene Sicherheitsarchitektur der Schlüssel zur Einhaltung der Anforderungen des KRITIS-Dachgesetzes ist.
Wir prüfen gerne kostenlos, ob Ihre bestehende Zutrittskontrolle sowie Ihre anderen Sicherheitssysteme sich effektiv vernetzen lassen. Lassen Sie uns gemeinsam an der Sicherstellung Ihrer Betriebssicherheit arbeiten.
Quelle: VfS Kongress 2026 in Berlin